30. September 2014

Beach&Vulcano .:. Strand&Vulkan

Beachdress / Strandkleid - Flipflop
Sandals / Sandalen - JuJu (via Asos, ähnlich hier)
Beachbag / Strandtasche - Zara
Auf Nisyros im Stefanos-Krater
Top - H&M
Shorts - made by me / selbstgenäht (gleicher Schnitt wie diese Shorts)
Sneakers - Nike
Bag / Tasche - Rebecca Minkoff
Sketching some fashion with my Fashionary
Meine nächsten Nähprojekte in meinem Fashionary
Beachreading / Strandlektüre: Vogue, Porter
Favorite colores / Lieblingsfarben - Dior Porcelaine #204, Pied-de-Poule #206, Carré Bleu #796
Shirt - H&M
Shorts - made by me / selbstgenäht
Sandals / Sandalen - JuJu (via Asos, ähnlich hier)
Der September neigt sich dem Ende zu und weil ich meine Urlaubsoutfits nicht noch im Oktober zeigen möchte, gibt es heute eine geballte Ladung. Das erste und das letzte Outfit habe ich am Strand und beim Frühstück getragen, das Mittlere während unseres Tagesausflugs nach Nisyros und zum Stefanos Vulkankrater.
Dazwischen findet Ihr ein paar Schnappschüsse, wie mein Fashionary auf der Sonnenliege. Falls Ihr gerne Mode zeichnet oder Eure Nähprojekte planen möchtet, kann ich Euch dieses Büchlein sehr empfehlen. Auf jeder Seite sind 3 Figurine ganz dünn vorgedruckt, so hat man immer die gleiche Figurine und kann leicht die selbstentworfene Kleidungs darüberzeichnen.
Ich habe zwar schon viele, viele Ideen und neue Nähprojekte für den Herbst, die ich Euch gerne zeigen möchte, z.B. auch ein Outfit mit meinen neuen Lieblings-Leo-Schnürern, vorher habe ich aber noch ein allerletztes Urlaubs-Outfit. Dieses ist für mich persönlich etwas ganz besonderes, denn ich habe für die Planung und Umsetzung dieses Nähprojekts recht lange gebraucht. Außerdem haben wir dafür dann natürlich auch nach einem geeigneten Shootingort gesucht, damit es wirklich passend ins Szene gesetzt wird.
Ihr dürft gespannt sein.
Liebe Grüße,
Stef



27. September 2014

60's soul .:. Ein bißchen 60er

Maxidress - made by me (pattern: Burda style 7111-V)
Maxikleid - selbstgenäht (Schnitt: Burda style 7111-V, Stoff: Karstadt, Rhein-Neckar-Zentrum Viernheim)
Sandals / Sandalen - Zara
Nailpolish / Nagellack - Dior Carré Bleu 796, Sally Hanson Pink Slip 170
Shades / Sonnenbrille - Oscar de la Renta

Nach einer wirklich stressigen Woche, möchte ich Euch endlich mein selbstgenähtes Maxikleid zeigen. Ich konnte es zum Glück noch vor unserem Urlaub auf Kos Anfang September fertiggenähen.
Ich habe den Retroschnitt schon seit letztem Jahr hier liegen, aber mir hatte ein passender Stoff gefehlt. Als ich im Karstadt dann diesen etwas schwereren Satin sah, wusste ich, dass der Maxikleid-Schnitt perfekt passen würde. Ich hatte mir das Kleid genau so vorgestellt und finde, es sieht sehr nach 60er Jahre aus. Mich erinnern die Retrokleider aus den 60er und 70er Jahren irgendwie immer an meine Großmutter. Sie hat auch gern Keilabsätze getragen, auch die erinnern mich immer an sie und vielleicht trage ich deshalb auch so gerne Pumps und Sandalen mit Keilabsatz.
Der Stoff ist etwas schwerer und das Muster ja auch recht auffällig, daher entschied ich mich, das Kleid in der langen Version zu nähen, die Ärmel aber wegzulassen. Die Ärmelausschnitte habe ich wie im Schnitt vorgeschlagen, mit Schrägband aus dem selben Stoff verarbeitet.
Ich habe das Kleid noch etwas verlängert, damit es meiner Größe entsprechend bodenlang fällt. Außerdem habe ich den Seitenschlitz nicht nur auf der einen, sondern auf beiden Seiten gearbeitet, damit das Kleid beim Gehen noch schöner weht (es ist auch etwas komfortabler beim Laufen).
Der Burdaschnitt sieht am V-Ausschnitt ein Zierband vor. Allerdings wusste ich gleich, dass ich diese aufnähbaren Steine von Rico Design verwenden möchte. Ich hatte dann auch noch Glück, denn als ich in Berlin im idee. Creativmarkt im KaDeWe war, gab es die Steine während einer Aktion reduziert. Ich habe insgesamt 3 Beutel benötigt, aber auch nur, weil ich die Steine nach einem Schema aufgenäht habe: der rechte und linke Ausschnitt ist gespiegelt. Dadurch hatte ich einen größeren Steinverbrauch, da z.B. wenige kleine runde Steine in den Beuteln enthalten sind. Man würde sicherlich auch mit 2 Packungen auskommen.
Ich kann Euch leider nicht sagen, wie lange ich für das Kleid benötigt habe, es waren aber einige Tage, allein das Aufnähen der Steine hat ein paar Stunden gedauert. Da das Kleid recht schmal geschnitten ist, habe ich nicht ganz 2m verbraucht. Ich habe nun noch Stoff übrig und überlege, was ich daraus noch mache...
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Liebe Grüße,
Stef



22. September 2014

Postcards from Kos .:. Postkarten aus Kos

Top - H&M
Skort - made by me (pattern: Simplicity 1370)
Skort - selbst genäht (Schnitt: Simplicity 1370)
Bag / Tasche - Rebecca Minkoff
Sneaker - Nike
Bei unserem Sightseeing-Ausflug nach Kos habe ich den Skort (vorne Rock, hinten Shorts, Englisch: skirt + shorts = skort) noch einmal getragen. Ich wollte ein bequemes und luftiges Outfit, da wir wirklich den ganzen Tag unterwegs waren. Kos lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden (kann man sich in den Hotels mieten), daher habe ich mich gegen einen Rock entschieden, um es beim Radeln bequemer zu haben. Einzig mit der Tasche bin ich etwas unzufrieden, denn das Schwarz passt nicht ganz.  Allerdings wollte ich auch nicht so viele Taschen mit in den Urlaub nehmen und habe mir vorher nicht jedes Outfit einzeln überlegt um darauf die Tasche abzustimmen. Ich muss auch sagen, dass in die Rebecca Minkoff Tasche einfach sehr viel reingeht. Ich greife wirklich oft auf sie zurück und mein goldenes Monogramm auf der Vorderseite ist schon sehr abgegriffen. Es ist also mehr ein praktisches, als ein durchgestyltes Outfit.
Nun zu meinem Gewinnspiel: Zuerst möchte ich Euch für die Teilnahme und die vielen lieben Kommentare, die Ihr mir dazugeschrieben habt, bedanken. Von vielen wusste ich gar nicht, dass sie mir folgen und es war schön, auch einmal etwas von den stillen Lesern zu lesen.
Ich habe die Verlosung klassisch gehalten und alle in einen Topf geworfenund gezogen (siehe unten). Am liebsten hätte ich Euch allen einen Schnitt geschenkt, aber leider habe ich ja nur einen Schnitt übrig.
Nun zur Gewinnerin... Trommelwirbel. Ich freue mich den Skort-Schnitt an Victoria S. vom Blog Victorious verschenken zu dürfen. Ich hoffe, liebe Vici, Du hast genauso viel Freude daran wie ich.
Liebe Grüße,
Stef

18. September 2014

At Sundown .:. Bei Sonnenuntergang

Dress - made by me (pattern: Burda style 07/2014 #116)
Kleid - selbst genäht (Schnitt: Burda style 07/2014 #116, Stoff: Alfatex)
Sandals / Sandalen - Zara
Shades / Sonnenbrille - Oscar de la Renta
Nails / Nagellack - Sally Hanson Pink Slip, Dior Carré bleu
Natürlich darf bei einem Urlaub am Meer das obligatorische Sonnenuntergangsbild nicht fehlen. Bis auf einen wolkenreicheren Abend, hatten wir jedes Mal einen wundervollen Sonnenuntergang. Hier zeige ich Euch zwei verschiedene Sonnenuntergänge: den einen, als ich das Kleid trug und den anderen ganz ohne Personen (da sieht man auch, das der Wellengang deutlich stärker war).
Das Kleid hatte ich schon eine Weile vor dem Urlaub fertig genäht. Der Schnitt ist recht einfach, da der Oberstoff allerdings sehr durchsichtig ist, habe ich mich entschlossen, das Kleid zu füttern. Den Rest habe ich aber nach Anleitung genäht. Den Saum habe ich als Rollsaum verarbeitet. Besonders gut gefällt mir, dass das Kleid Taschen hat, ich finde, das macht es irgendwie lässiger.
Durch das Futter habe ich natürlich etwas länger fürs Nähen gebraucht. Generell benötige ich für so gut wie jedes Kleidungsstück mindestens zwei Tage, meistens drei. Auch, wenn ich frei habe und mich voll und ganz dem Nähen widmen kann. Allerdings nähe ich auch nicht die ganze Zeit, sondern mache dazwischen Pause.
Am ersten Tag bügel ich den Stoff, lege ihn aus und sehe mir an, wie ich den Schnitt mit dem Stoff des Musters am Besten zur Geltung bringen kann. Danach markiere ich mir mit einem wasserlöslichen Trickmarker den Schnittverlauf, dadurch weiß ich sehr exakt, wo später die Naht entlanggehen muss. Dann zeichne ich mit groben Markierungen 1,5cm Nahtzugabe hinzu und schneide alles aus. Ich markiere den Schnitt sehr sorgfältig auf dem Stoff, daher benötige ich dafür recht lange. Damit die Vlieseline auskühlen kann, bügel ich diese meist auch schon vorher auf.
Am zweiten Tag nähe ich das Projekt (+ Reißverschluss) und am dritten Tag folgen dann meist die Feinarbeiten wie Saum und Halsbesatz per Hand annähen.
Ich empfinde es irgendwie als sehr befriedigend, wenn alles ganz sauber und exakt ist. In einem verwurschtelten Teil würde ich niemals rumlaufen. Außerdem finde ich es wichtig, sich selbst so viel Respekt zu zollen, dass man sein eigenes Kleidungsstück (oder auch eines für jemand anderen) sauber und ordentlich näht. Ist unsere Zeit nicht zu kostbar um sie dann mit irgendetwas zusammengetackerten zu verschwenden? Meine Zeit ist mir dafür zu schade, denn ich will ja lange Freude an meinem Stück haben.
Ich bin zwar auch nicht perfekt, aber ich versuche der Perfektion einfach mit jedem Projekt ein Stück näher zu kommen.
Liebe Grüße,
Stef