31. Juli 2014

Auf den Punkt .:. Summer Dots

Polkadot-Blouse - made by me (pattern: Burda style 10/2011 #128)
Punkte-Schluppenbluse - selbstgenäht (Schnitt: Burda style 10/2011 #128)
White Pants - made by me (pattern: Burda style 12/2013 #106)
Weiße Hose - selbst genäht (Schnitt: Burda style 12/2013 #106)
Bag / Tasche - Vintage
Sandals / Sandalen - Stradivarius
Jewelry / Schmuck - Stella&Dot, Dyrberg/Kern, H&M
Eine weiße Hose... welche Offenbarung! Ich hatte mir im Frühling bereits eine weiße Jeans gekauft, die musste ich leider reklamieren und dann gab es natürlich meine Größe nicht mehr. Daher entschloss ich mich, mir nun doch eine weiße Hose zu nähen. Am schwierigsten gestaltete sich die Suche nach einem blickdichten Stoff. Ursprünglich wollte ich mir noch eine Skinny-Jeans aus weißem Denim machen, da ich aber nur blickdichten weißen Baumwollsatin gefunden habe, wurde es eben eine chickere Hose.
Ich habe sie jetzt schon ein paar Mal getragen und finde sie einfach herrlich für den Sommer. Ihr werdet sie demnächst sicherlich noch ein-zwei Mal hier sehen, denn es passen einfach so viele meiner selbstgenähten Oberteile dazu.
Ich habe am Schnitt absolut gar nichts verändert, selbst die Länge habe ich laut Schnitt beibehalten. Ich wollte eine sommerliche Hose, dieses Mal mit genähter Bügelfalte. Ich habe diese noch nie genäht, sondern immer nur gebügelt. Ich denke aber, ich werde die Falte in Zukunft öfter nähen, denn es sieht 1. sehr gut aus und 2. hat man nach dem Waschen keine großen Bügelaktionen, um die Falte wieder ordentlich in die Hose zu bekommen.
Die Bluse habe schon Anfang 2013 genäht und hier schon mehrmals gezeigt, z.B. hier und hier.
Vielen Dank für Euren Besuch.
Liebe Grüße,
Stef



27. Juli 2014

Musterliebe .:. Printlove

White Blouse / Weißen Bluse - H&M
Printed Pants - made by me (pattern: made by me, but this one is similar)
Bedruckte Hose - selbst genäht (Stoff über alfatex.de hier noch in blau; Schnitt: selbst erstell, dieser ist aber ähnlich )
Studded Sandals&Clutch / Sandalen&Clutch mit Nieten - Stradivarius (last season / vom letzten Sommer)
Jewelry / Schmuck - Stella&Dot, Dyrberg/Kern
Shades / Sonnenbrille - Oscar de la Renta
Diese Hose habe ich bereits vor einiger Zeit genäht. Ich kam an diesem Mustermix einfach nicht vorbei. Der Stoff verbindet viele meiner Lieblingsmuster: Punkte, Streifen, Blumen, Paisley, Schaldruck gewürzt mit ein wenig Leo. Damit das ganze Outfit nicht zu bunt und überladen wird, habe ich eine schlichte weiße Bluse dazu kombiniert. Es würde aber auch wunderbar ein weißes Shirt dazu passen. Ich habe mich übrigens nicht gestreckt, sondern nur 8cm hohe Absätze an. Daran sieht man, welchen Unterschied es macht, wenn die Hose an die Schuhe angepasst ist und genau bis zum Boden reicht. Ich wollte das Outfit ein bißchen chicer halten, daher habe ich die Haare hochgesteckt. Mit einem Shirt kombiniert, würde ich die Haare etwas lockerer tragen.

Letztes Wochenende habe ich Euch in diesem Post bereits berichtet, dass Stephanie auf ihrem Blog Die Modeflüsterin eine 5-Schritte-Anleitung vorgestellt hat, mit der man seinen persönlichen Stil finden kann.
Stephanie war es auch die auf die Idee kam, daraus ein Bloggerprojekt zu machen, Wir sind nun sieben Mode-Bloggerinnen, die alle ihren eigenen Stil haben. Unsere Aufgabe war es, die 5-Schritte nach Stephanies Anleitung zu bearbeiten und schließlich ein, für unseren Stil typisches, Outfit zusammenzustellen.
Stephanie analysiert unsere 5-Schritte für jede Bloggerin persönlich. Meine 5-Schritte-Übung und Stephanies Analyse findet Ihr hier.
Ines vom Blog Meyrose veröffentlicht heute ebenfalls Ihr Outfit, auch zu Ihrem Stil findet Ihr bei Stephanie die passende Analyse. Ich hoffe, diese Methode hilft Euch, Euren eigenen Stil zu finden oder weiter zu entwicklen.
Ich fand es sehr spannend, darüber nachzudenken und zu reflektieren, warum ich welche Muster wähle etc.
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und morgen einen guten Start in die neue Woche.
Liebe Grüße,
Stef



25. Juli 2014

Designer for Tomorrow .:. Part II

In diesem Post habe ich Euch bereits zwei Kandidaten des Designer for Tomorrow Awards vorgestellt. Heute möchte ich Euch die restlichen drei Finalisten des Jahres 2014 vorstellen. Oben seht Ihr Maria Lola Roche, meine persönliche Favoritin. Maria ist Irin und in Ihrer Kollektion "Poetry of Dissection" zeigte sie phantastische Entwürfe. Einerseits tragbar, andereseits auffallend und extravagant. Wie man sehen kann, hat sie sich von verschiedenen Jahrhunderten der Mode inspirieren lassen.
Gleich ihr ersten Entwurf, dieses rote Kleid, erntete tosenden Applaus des Publikums, doch mir gefallen die nächsten Entwürfe noch besser.
Diese Halskrause finde ich phenomenal. Einerseits spielt Maria damit auf die Zeit Elisabeths I. an (ich liebe solche historischen Zitate), andererseits erinnert das Ganze auch an einen Clown und man kann es nicht leugnen, manchmal ist die Modewelt doch ein Zirkus. Ich mag solche Entwürfe mit Augenzwinken, man sollte die Mode nicht immer allzu ernst nehmen.
Dies ist mein Lieblingsentwurf der Designerin. Ich finde das Rockteil, dass an einen Reifrock des 17. Jahrhunderts erinnert, einfach genial.

Die vierte Finalistin, die ihre Entwürfe auf dem Laufsteg präsentierte, war Sylvia Roustcheva aus Bulgarien. Sie taufte ihre Kollektion "Cocoon" und  man erkennt auch auf den ersten Blick, warum. Ich finde die Kombination aus fließenden Seidenstoffen und grobem Strick auch sensationell. Die Modelle zeigen wirklich das handwerkliche Können der Designerin. Allerdings waren mir diese Entwürfe zu offensichtlich. Natürlich blieb sich die Designerin treu, denn alle Entwürfe zeigten Strick und Seide in Kombination, aber es fehlte mir einfach an Einfallsreichtum und Fasette.

Der letzte im Bunde war Matteo Lamandini, der für mich, überraschende Sieger des Designer for Tomorrow Awards 2014. Er zeigte in seiner Kollektion "Zoot Suit" durchweg Anzüge mit Karomuster in verschiedensten bunten Kombinationen. Irgendwie fehlte mir aber auch bei ihm der Einfallsreichtum. Er blieb bei seinem Konzept. Ich bin mir sicher, die Jury (unter anderem bestehen aus Tommy Hilfiger, Christiane Arp (Chefredakteurin der Vogue), Annette Weber (Chefredakteurin der Instyle), John Cloppenburg (Mitglied der Unternehmensleitung der Peek&Cloppenburg KG, Düsseldorf und der Fashion ID GmbH&Co. KG) u.a.) hatte ihre Gründe, sich für Matteo Lamandini zu entscheiden.
Das waren nun all meine Eindrücke und Bilder meines kurzen Ausflugs nach Berlin zur Fashionweek 2014.
Ich bin am Mittwoch, den 09.07. morgens, mit dem Zug nach Berlin aufgebrochen. Ich war ungefähr 7 Stunden unterwegs. Freundlicherweise hat mich Christine von stoffe.de vom Bahnhof abgeholt und wir haben uns auf dem Weg ins Hotel schon ein wenig ausgetauscht. Ich hatte dann noch 30 Minuten, um mich in meinem Hotelzimmer fertig zu machen und dann ging es auch schon los, Richtung Erika-Heß-Eisstadion. Die Fashionweek fand diesmal, wie üblich, nicht am Brandenburger Tor statt, sondern musste der Fanmeile zur Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien weichen. Insgesamt waren wir bis 23:30 Uhr unterwegs und da ich am nächsten Mittag schon wieder einen beruflichen Termin hatte, fuhr ich am Donnerstag um 6 Uhr auch schon wieder nach Hause.
Leider ist es mir mit meiner Arbeit und den damit verbundenen Projekten nicht möglich, freizunehmen wann ich will. Vor allem in der Zeit der Fashionweek habe ich eigentlich immer Projekte, so dass ich sehr froh war, dass ich dieses Jahr für diese kurze Zeit auf die Fashionweek durfte. Ich möchte mich dafür ganz herzlich bei stoffe.de und ganz speziell bei Christine und Sandra bedanken. Herzlichen Dank, dass Ihr mich eingeladen habt, mit Euch den Designer for Tomorrow Award 2014 zu erleben.
Übrigens gibt es eine Capsule Collection der letztjährigen Designer for Tomorrow Award-Gewinnerin, Ioana Ciolacu, aktuell auf FashionID zu kaufen. Ich habe Euch die Stücke unten verlinkt.
Ich hoffe sehr, dass ich es irgendwann noch einmal auf die Fashionweek schaffe.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, genießt das schöne Wetter.
Liebe Grüße,
Stef